Aktuelles

März 2015
Pflege ist weiblich und intim!?
Berührungen zwischen Versorgen und Zärtlichkeit
Eine Veranstaltungsreihe zum Thema


Sexualität gehört zu den Grundbedürfnissen des Men
schen wie Schlafen, Essen und Trinken. Auch wenn die körperlichen Fähigkeiten und/oder die Gedächtnisleistungen eines Menschen krankheits- oder altersbedingt immer mehr nachlassen, ist und bleibt der Wunsch und das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, nach Zärtlichkeit und intimen Berührungen für die Lebensqualität sehr wichtig. 

Da es in der Pflege häufig zu einem engen Körperkontakt kommt, ist es nachvollziehbar, dass es für Pflegende
 – hier ist der Anteil der Frauen höher als der der Männer – und Gepflegte wichtig ist, mit dem Thema Sexualität umzugehen. Pflege ist oft intimer als intim. In der Begleitung hilft es sehr, sich zu vergegenwärtigen, dass Sexualität und die Liebesfähigkeit bis zum letzten Atemzug erhalten bleiben. Wie viel körperliche Nähe ist wünschenswert und hilfreich, wie viel Distanz ist nötig und angebracht, damit sich beide Seiten nicht bedrängt fühlen?

Die Frauengesundheitstage 2015 möchten dazu beitragen, Sensibilität für dieses Thema zu entwickeln sowie situations- und menschengerechte Handlungsklarheit zu gewinnen. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.