Aktuelles

11. September 2014  
Forderung der Einhaltung und Umsetzung des Koalitionsvertrages vor dem Landtag NRW


In der letzten Woche haben Zeitung und Radio in Oberhausen über den Aktionstag der NRW-Frauenprojekte berichtet. Es ging wieder einmal um eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung der Arbeit zum Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt. 

Kartons mit unseren Forderungen und Hürden 

Tanzende zu dem Lied »Break the Chain« 

Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Claudia Fritsche, Koordinationsstelle der LAG Autonomer Frauenhäuser NRW e. V.


Wir fordern von der Landesregierung ein Ende der Tagessatzfinanzierung, die den Opfern die Kosten für die Gewaltfolgen auflädt und ganz viele Frauen vom Schutz im Frauenhaus ausschließt. Wir und alle anderen Frauenhäuser in NRW kämpfen seit Jahren für eine Finanzierung der Frauenhäuser, die es uneingeschränkt allen Frauen ermöglicht, kostenfrei bei uns Zuflucht zu finden. Wir nehmen immer wieder Frauen auf, die keinerlei Anspruch auf Sozialleistungen haben und völlig mittellos sind, z. B. Migrantinnen, die aufgrund ihres Status vom Sozialleistungsbezug ausgeschlossen sind. Dies hat den Verein im vergangenen Jahr rd. 12.000 EUR gekostet. Dies bedeutet aber nicht, dass wir im vergangenen Jahr einen Verlust von 12.000 EUR gemacht haben. So haben wir uns auch gegenüber der Presse nicht geäußert.

Unser Verein hat Spenderinnen und Spender mit deren Hilfe wir diese Unterstützung leisten konnten und wir freuen uns über alle, die weiter dabei mithelfen.