Aktuelles

11. September 2014 
Aktionen vor dem Landtag NRW


Unterstützen Sie unser Anliegen und kommen Sie am 11. September 2014 in der Zeit von 11.30 – 14.00 Uhr zu unseren Aktionen vor dem Landtag NRW!

Gewalt gegen Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen in Deutschland. Seit fast 40 Jahren bieten Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Frauennotrufe und spezialisierte Beratungsstellen Unterstützung und Schutz bei Gewalt und sind somit ein unverzichtbarer Teil der sozialen Infrastruktur in NRW. Noch immer ist es nicht gewährleistet, dass jede von Gewalt betroffene Frau – mit und ohne Kinder – zeitnah, unbürokratisch und kostenlos Schutz, Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen kann.

Seit vielen Jahren fordern wir eine angemessene und gesicherte Finanzierung für diese Arbeit, die zu den staatlichen Pflichtaufgaben gehören muss. Im aktuellen Koalitionsvertrag heißt es: »Wir wollen ein Landesgesetz auf den Weg bringen, das eine verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung von Frauenhäusern in ihrer Aufgabenvielfalt verankert und eine Förderung aus einer Hand sicherstellt ... zudem werden wir prüfen, ob auch eine auskömmliche Finanzierung des Beratungsangebots der Frauenberatungsstellen und -notrufe gesetzlich in dem obengenannten Gesetz zur Frauenhausfinanzierung abgesichert werden kann.«

Es ist an der Zeit dieses Ziel umzusetzen! Wir, ein Bündnis aus Vertreterinnen der unterschiedlichen Landesarbeitsgemeinschaften der Fraueninfrastruktur und einzelner Verbände der freien Wohlfahrtspflege, fordern kostenlosen und verbindlichen Schutz, Hilfe und Unterstützungsangebote für alle von Gewalt betroffenen Frauen und ihre Kinder – unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Die Finanzierung der unverzichtbaren Hilfe- und Unterstützungseinrichtungen darf nicht länger eine »freiwillige Leistung« bleiben. Wir fordern ein Landesfinanzierungsgesetz jetzt!