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14. Februar 2016
One Billion Rising  – Tanzend gegen Gewalt an Frauen und Mädchen! 


Der weltweite Protesttag One Billion Rising führte eine Gruppe Oberhausenerinnen und Oberhausener in die Nachbarstadt Duisburg, um sich dort der Tanzaktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen anzuschließen. Angeführt von Bürgermeister Klaus-Dieter Broß konnten die Gleichstellungsbeauftragte Britta Costecki und die Frauenhaus-Vertreterin Suna Tanis-Huxohl Frauen und Männer mobilisieren, die dem Aufruf folgten, sodass sich vor dem Duisburger Hauptbahnhof rund 200 Personen versammelten, um für Gleichheit, Gerechtigkeit und gegen Gewalt einzustehen. Ziel der Aktion One Billion Rising ist es, auf die vielfältige Gewalt aufmerksam zu machen, die Frauen und Mädchen auch in unserer Gesellschaft immer noch widerfährt.



»Die Bekämpfung und Eindämmung von sexualisierter Gewalt, häuslicher Gewalt, sexueller Belästigung und Erniedrigung muss ganz oben auf der Agenda der Politik, Strafverfolgung und Beratung stehen – Täter sind zu bestrafen, traumatisierten Opfern ist zu helfen und die Präventionsarbeit muss dahin führen, dass es gar nicht mehr so weit kommt«, so Britta Costecki. Gerade der Valentinstag, der als Tag der Liebe im Fokus der gleichberechtigten Partnerschaft stehen soll, dient dem Aktionstag als Datum mit dem Aufruf »Steht auf – streikt – tanzt – gegen Gewalt!« Klaus-Dieter Broß: »Gewalt gegen Frauen ist nicht hinnehmbar! Die Täter dürfen nicht straflos davonkommen, egal welcher Nationalität oder welcher Religion sie angehören. Das muss die Lehre aus der Silvesternacht Köln sein und nicht die eindimensionale Verurteilung von gewissen Bevölkerungsgruppen.« 



Im Bild (von links nach rechts): Suna Tanis-Huxohl (Frauenhaus Oberhausen), Britta Costecki (Gleichstellungsbeauftragte), Klaus-Dieter Broß (Bürgermeister)