Aktuelles

2010

7. Januar
Die Frauenberatungsstelle wird 25 Jahre alt.

März
Lust statt Frust - Frauen und Älterwerden (s. Flyer im PDF-Format)
Mitveranstalterin Netzwerk Frauen und Gesundheit

1. September
Gabriele Förster belegt den 2. Platz bei dem diesjährigen Wettbewerb um den besten Ehrenamtler der Stadt Oberhausen.
www.derwesten.de


2009

Die Jahreshauptversammlung
findet jedes Jahr in der ersten Märzwoche am Donnerstag statt. Jahresbericht und geselliger Ausklang ist auch offen für Noch-Nicht-Vereinsmitglieder.

Spendenverdoppelungsaktion
Ein voller Erfolg, denn jede Spende, die in der Zeit vom 26. März bis zum 26. Juni 2009 mit dem Stichwort »Spendenverdoppelung« auf das Konto der Frauenberatungsstelle eingegangen ist, wurde von der Bethe-Stiftung verdoppelt. Wir haben jetzt eine Verwaltungsstelle!

25. November
Start der Kampagne »Schwere Wege leicht machen« für eine unbürokratische und bedarfsgerechte Frauenhausfinanzierung auf gesetzlicher Grundlage.


2008

4. April
Sabine Lindackers, eine Bewohnerin des Frauenhauses, wird von ihrem Ehemann erstochen.

Frauenhaus
wird vom Landschaftsverband geprüft.

10. Oktober
Die Ausstellung »Veränderung ist Frauensache! Spuren der Frauenbewegung in Oberhausen« wandert durch die Stadt Oberhausen und wird mit verschiedenen Begleitprogrammen gezeigt.

Die Plakate des Dachverbandes
»Frauenrechte sind Menschenrechte« werden in den Bussen der STOAG verteilt.

Netzwerk Frauen und Gesundheit
Mitarbeit an der Erstellung der Broschüre »Wegweiserin Depression«.

Lebensfülle statt Hungerleere
Ausstellung im Käthe-Kollwitz-Berufskolleg


2007

Lebensfülle statt Hungerleere
Eigene konzeptionelle Entwicklung und Eröffnung der Ausstellung zu gesellschaftlichen und entwicklungspsychologischen Hintergründen von Essstörungen, sowie Wegen zur Gesundung.

31. August
Fest in der Schlosserei Altenberg zum 30 jährigen Bestehen des Vereins.

29. Oktober
Zu dick, zu dünn?
Essstörungen – eine weibliche Lebensbewältigung zwischen Anpassung und Widerstand. Mitveranstalterin Netzwerk Frauen und Gesundheit.

19. November

Eröffnung der Ausstellung »Veränderung ist Frauensache! Spuren der Frauenbewegung in Oberhausen« von Elia Albrecht-Mainz im Rheinischen Industriemuseum. Die Ausstellung beleuchtet Themen der Frauenbewegung in Deutschland mit einem besonderen Fokus auf die Situation in Oberhausen. Welche brisanten Themen standen hier zur Debatte? Mit welchen Mitteln versuchten Frauen ihre Ziele durchzusetzen? Und wo steht die Frauenbewegung heute? Die Geschichtswerkstatt Oberhausen bringt (fast) vergessene »Frauenspuren« wieder an das Tageslicht.

25. November
Demonstration durch die Innenstadt. Schweigeminute zum Gedenken an Frauen und Kinder, die durch häusliche Gewalt ihr Leben verlieren. Fahnenhissen an der Frauenberatungstelle. Frauen schlägt man nicht!

Tagessatz
für das Frauenhaus wird auf 33,00 EUR erhöht.


2006

CDU/FDP-Landesregierung
streicht die Mittel für eine pädagogische Fachkraft in Frauenhäusern - trotz Rettungslauf, Unterschriftensammlung und Protestaktionen. Oberhausener Stadtrat beschließt mit allen Parteien, die Kürzung aufzufangen. 

Frauenberatungsstelle
ist Mitveranstalterin des Frauengesundheitstages zum Thema »Depression«.

Die interaktive Ausstellung »Bei uns zu Hause«
wird von Frauen helfen Frauen e. V. Oberhausen und dem Evangelischen Kirchenkreis in Kooperation mit anderen durchgeführt. Die Ausstellung zeigt einer Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern in Oberhausen häusliche Gewalt dort, wo sie stattfindet – in den eigenen vier Wänden. Nun ist zu dieser Ausstellung eine eindrucksvolle Dokumentation erschienen, welche bei Frauen helfen Frauen e. V. bestellt werden kann.


2005

SGB 2 tritt in Kraft
Frauenhausbewohnerinnen müssen Arbeitslosengeld Hartz IV beantragen. Auch Tagessätze werden jetzt von der Arge gezahlt.

Zwangsheirat
Veranstaltung für SchülerInnen und LehrerInnen mit Serap Cileli im Lichtburg-Kino.

Frauenberatungsstelle
organisiert Fachtagung für medizinische Berufe: »Häusliche Gewalt - gesundheitliche Folgen und Intervention in der medizinischen Versorgung«.

Feier zum 20jährigen Bestehen der Frauenberatungsstelle
in der Rauchbar des Oberhausener Theaters. Schauspielerinnen des Oberhausener Ensembles führen das Stück »Tante Rosa kommt zu Besuch« auf.


2004

www.frauen-info-netz.de
gibt Auskunft über freie Plätze in NRW-Frauenhäusern.

»Gewalt kommt nicht in die Tüte«
Die Oberhausener Bäckerinnung verteilt Brötchentüten mit diesem Aufdruck und spendet den Erlös vom Brotverkauf beim Osterfelder Stadtfest.

»Wenn Patientinnen von Gewalt betroffen sind«
Veröffentlichung einer Broschüre mit Informationen für ÄrztInnen über Gewalt gegen Frauen.

25 Jahre Frauenhaus
feiern wir mit einem Fest in der Schlosserei/Altenberg.


2003

3 Monate Kampf
um den Erhalt von Frauenhaus und Frauenberatungsstelle in der jetzigen Größe. Städtischer Zuschuss für das Frauenhaus wird komplett gestrichen. Nach 12 Monaten Verhandlungen wird stattdessen der Tagessatz erhöht.

»Gewalt macht krank«
wird zum Schwerpunkt der Öffentlichkeitsarbeit. Kooperation mit dem Gesundheitsbereich wird verstärkt.

Frauenberatungsstellen in NRW
sind nun über www.frauenberatungsstellen-nrw.de zu erreichen.


2002

Das neue Gewaltschutzgesetz tritt in Kraft
In NRW auch ein neues Polizeigesetz. Das Frauenhaus und die Beratungsstelle entwickeln gemeinsam ein Beratungs- und Unterstützungskonzept für die betroffenen Frauen. Plakate und Faltblätter werden entwickelt und in der Öffentlichkeit verteilt.


2001

Fundsachenversteigerung
im Ebertbad zugunsten der Frauenberatungsstelle.

Info-Tag im Frauenhaus
Geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und Förderinnen und Unterstützerinnen können erstmalig das Frauenhaus besichtigen und mit Mitarbeiterinnen oder Bewohnerinnen ins Gespräch kommen.


2000

Stadtsparkasse Oberhausen
spendet 60.000 DM zugunsten einer optimalen Einrichtung der Frauenberatungsstelle.

Umzug der Frauenberatungsstelle in die Schwartzstraße 54

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
wird erstmalig in Oberhausen begangen. Mit einer provokanten Plakataktion am 25. November gelingt es Frauen helfen Frauen diesen Gedenktag dauerhaft in Oberhausen zu etablieren.


1998

Das Beratungsangebot
für vergewaltigte und sexuell missbrauchte Mädchen und Frauen wird wieder auf Honorarbasis eingerichtet und durch das Land NRW finanziert.


1997

20 Jahre Frauen helfen Frauen e. V.
Das Frauenhaus zeigt eine selbsterstellte Fotoausstellung. IK Altenberg u. a. sponsern ein Fest mit einer Revue bekannter Künstlerinnen.


1996

Eine weitere Sozialpädagogin
wird in die Richtlinien des Landes aufgenommen. Das Aufgabenspektrum wird um nachgehende Beratung erweitert.


1995

10 Jahre Frauenberatungsstelle
Es erscheint eine ausführliche Dokumentation deren Arbeit. Missfits veranstalten eine Benefizgala zugunsten der Frauenberatungsstelle. Die Finanzierung der Beratungsstelle ist immer noch problematisch.

Höhepunkt
der bundesweiten Kampagne »Weg mit dem §19AuslG. Keine ehelichen Pflichtjahre«.


1994

8. März
Eröffnung des Frauencafés Donna in den Räumen der Frauenberatungsstelle.


1993

4,5 Jahre Notruf

Ende des Notrufes im Januar

Übergang der 2. Stelle
aus der ABM-Finanzierung in eine feste Stelle halbtags.

Oberhausener KünstlerInnen
spenden Kunstwerke. Diese werden zugunsten des Frauenhauses im Theater versteigert. Der Erlös ist für die Renovierung der Wohnräume bestimmt.


1991

Programmerweiterung
durch neue Gruppen- und Kursangebote.

Nach 6-monatiger Unterbrechung
wird der Notruf mittels einer befristeten ABM wieder eingerichtet.


1990

5 Jahre Frauenberatungsladen

Vorläufiges Ende des Notrufes durch Fehlen der Finanzierung


1989

August
Umzug des Frauenberatungsladens in die Stöckmannstraße.

Wohnungsmangel in Oberhausen
wird immer eklatanter. Frauen müssen bis zu neun Monate nach einer Wohnung suchen. Alle Frauenhäuser in NRW sind hoffnungslos überfüllt.


1988

Erweiterung des Beratungsangebotes
des Frauenberatungsladens um Beratung für vergewaltigte und sexuell missbrauchte Mädchen und Frauen.

Aktion Sorgenkind
stiftet Geld für die Renovierung der Küche im Frauenhaus


1987

Umzug
des Frauenberatungsladens in die Marktstraße.

Start des Notrufes
als eigenständiges Arbeitsfeld mit einer ABM-Personalstelle.


1986

Einrichtung
einer festen Personalstelle wird zu 85% vom Land finanziert.

Erhalt von Honorarmitteln

Förderung
einer Personalstelle für eine Erzieherin wird in die Richtlinien des Landes aufgenommen.


1985

Eröffnung
des Frauenberatungsladens an der Friedensstraße.

Gründung
eines Vereins zur Förderung der Arbeit des Frauen helfen Frauen e. V.


1981

Umzug
in ein größeres Haus in der Stadtmitte. Da die Notwendigkeit eines Frauenhauses von niemandem mehr ernsthaft bestritten wird, kann der Verein das Abbruchhaus verlassen und in ein größeres Haus umziehen, in dem sich das Frauenhaus bis heute befindet.


1980

Beginn der finanziellen Förderung von Frauenhäusern
durch das Land NRW. Oberhausen gehört zu den ersten 12 Kommunen, die in die Projektförderung aufgenommen werden.


1979

Eröffnung des Frauenhauses
Stadt vermietet an den Verein für anderthalb Jahre (als »Probezeit«) ein zum Abbruch vorgesehenes Haus, das ab diesem Zeitpunkt ständig überfüllt ist.


1977

Gründung des Vereins Frauen helfen Frauen e. V.
in Oberhausen. Vorausgegangen waren zwei Jahre Diskussion und Information zu Gewalt gegen Frauen in einer Initiativgruppe innerhalb des Frauenzentrums an der Alstadener Straße. Dem Ziel, eine Zufluchtsstätte für körperlich und seelisch misshandelte Frauen in Oberhausen zu schaffen, kamen die Frauen durch die Vereinsgründung einen großen Schritt näher.